300 Stunden Yogalehrer Ausbildung in Peru

Beeindruckend! Ich bin mehr als überwältigt von all den wunderbaren Erfahrungen während meines Trainings. Wo soll ich anfangen, all diese schönen Erinnerungen mit dir zu teilen? 🙂

Um es kurz zusammenzufassen: Es war wunderschön, intensiv, liebevoll, fühlend, umarmend, befreiend und familiär.

Als ich in Sacha Munay ankam, hab ich mich mega gefreut, dass ich so weit weg von Zivilisation sein werde und so nah an der Natur und den Bergen.

Sacha Munay liegt in Peru zwischen Urubamba und Pisac. Das ganze Gebiet wird heiliges Tal genannt, was ein absolut magischer Ort ist! Es ist der perfekte Ort, um tiefer in Yoga einzutauchen. Alles andere auszublenden und für eine Weile in einem "Kokon" zu leben. Ich habe sogar versucht, mein Handy auszuschhalten, während ich dort war ... Es fühlt sich so frei, so friedlich und so inspirierend an, manchmal einfach die elektronischen Geräte auszuschalten und mich mit der Natur zu beschäftigen.

 

Wie sah es dort aus?

Wir waren aufgeteilt in mehrbett-Tipi, mehrbett-Zimmer und Einzelzimmer. Ich hab mir ein Einzelzimmer gemietet, weil ich mich kenne, ich muss alles was ich lerne erstmal verdauen, dann hab ich "platz" für alles andere. Deshalb brauche ich in dieser Zeit ein wenig Raum für mich.

Obwohl, als ich die Tipis gesehen hab, dachte, "nächstes Mal ziehe ich definitv da ein!"

Sacha Munay hat auch einen eigenen Garten mit Gemüse, das sie in unserem tägliches Essen verarbeiten. Und zusammen mit den wunderbaren Menschen in der Küche, die das Essen zubereiten, war jede Mahlzeit ein Segen für unseren Körper

Der Tempel war nur ein paar Schritte von der Küche / Wohnzimmer entfernt, wo wir normalerweise unsere Asana Klassen und Zeremonien hatten. Mit einer großen Glaskuppel, so dass man die Natur, die Berge, die Sonne und nachts die Sterne sehen kann! So viele Sterne! Das war atemberaubend schön!

Ich habe diesen Ort geliebt!

 

Unser Tagesablauf sah folgendermaßen aus:

6: 00 Chanting / Pranayama / Meditation

7: 00 Yoga Asanas

9: 00 Frühstück (bis hier war es ein stiller Morgen)

10: 00 Ayurveda

11: 30 Schamanismus

13: 00 Mittagessen

15: 00 Yoga Sutras / Philosophie

16: 30 Asana Lehre und Ausrichtung & Anpassungen der Yogaposition

18: 00 Abendessen

19:00 jeden zweiten Tag Satsang / Zeremonien am Kamin (wie Heilpraxis, Kreise teilen,…)

20: 00 Ruhe und Schlafenszeit. Für mich zumindest, weil ich so müde von all den Informationen war, die wir da täglich bekamen.

Der Unterricht zwischen Frühstück und Abendessen rotierte oder wechselte manchmal, je nachdem, wer zum unterrichten ankam (wir hatten verschiedene Lehrer die für verschiedene Stunden angereist kamen), ob wir uns selbst unterrichten sollten und was wir noch im Lehrplan hatten.

Dazu gehörten auch Yoga Nidra, spirituelle und energetische Heilpraktiken wie Chakra Reinigung oder Seelenrückführung, Ayurvedische Kochkurse, Kunst der Berührung, Yoga Therapie, Kriya, Kakao und Loslassen Zeremonien, Kurse um unsere eigenen Schönheitsprodukte herzustellen und auch ätherische Öle.

Wie du siehst, war hier eine menge los und einiges zu lernen!

Ich war manchmal so überwältigt, dass ich nicht einmal mein Tagebuch führen konnte…

 

Ok, manchmal sagen Bilder mehr als Worte….

Um es kurz zu machen, hier einige der Bilder :)

SO, vielleicht kannst du jetzt besser nachvollziehen, wie es dort war und was dort so passiert ist!

Ich habe definitiv Freunde fürs Leben gefunden und kam mit vielen neuen Ideen nach Hause :)

Zu den neuen Ideen gibt es dann bald mehr infos dazu hier auf meinem Blog :)

Und noch eine andere Sache, die ich definitiv aus dem Kurs mitgenommen habe, ist, dass ich mein Handyd und meinen Laptop weniger benutzen werde als vor meiner Abreise. Weil ich gemerkt hab, dass es die meiste Zeit in Anspruch nimmt und ich das Leben verpasse. Ich habe mehr Zeit zu lesen, kreativ zu sein oder mich mit Menschen im wirklichen Leben zu beschäftigen. Um irgendwo einen Tee zu trinken oder einfach einen Spaziergang im Park zu machen. Das Leben ist so viel mehr als Social Media!

Und das möchte ich dir auch ans Herz legen...

Versuche dein Handy mal zur Seite zu legen. Versuche auch nur einen Tag pro Woche oder einige Stunden am Tag dich vom Handy zu trennen. Du wirst sehen, wie viel mehr Zeit du hast :)

 

 

Wenn du mehr Infos zu der Schule möchtest, hier der Link :

Viel Liebe für dich

Marina